Kurzmeldung
Japan überwacht soziale Medien gegen Visa-Überzieher
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Japans Einwanderungsbehörde will künftig soziale Medien und andere Plattformen auswerten, um Personen mit überzogenem Visum und illegal Beschäftigte aufzuspüren. Geplant ist eine eigene Einheit für „Cyber-Patrouillen“, die bereits im kommenden Jahr Hinweise auf Schwarzarbeit – etwa Stellenangebote in Fremdsprachen – identifizieren soll.
Die Maßnahme fällt in eine Zeit, in der Japan wegen des Arbeitskräftemangels mehr ausländische Beschäftigte aufnimmt. Laut Behörde hielten sich im Januar rund 68.000 Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel im Land auf. Parallel geht die Behörde verstärkt gegen Arbeitgeber vor, die Menschen ohne gültiges Visum beschäftigen.
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