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USA machen Visakaution bis 20.000 Dollar für 50 Länder dauerhaft

Aus dem Pilotversuch wird Dauerrecht: Seit dem 3. August 2026 können US-Konsulate von Antragstellern aus 50 Ländern eine Kaution von 10.000, 15.000 oder 20.000 US-Dollar verlangen, bevor sie ein Geschäfts- oder Touristenvisum (B1/B2) für die USA ausstellen. Die im Bundesregister veröffentlichte Regel ersetzt das seit August 2025 laufende Pilotprogramm, dessen unterste Stufe von 5.000 Dollar entfällt; die Obergrenze steigt von 15.000 auf 20.000 Dollar.

Die Kaution wird erstattet, wenn der Reisende die USA fristgerecht wieder verlässt, und verfällt bei Überschreitung des Aufenthalts. Über die Höhe entscheidet der Konsularbeamte im Einzelfall. 30 der 50 betroffenen Länder liegen in Afrika, dazu kommen unter anderem Bangladesch, Nepal, Kuba, Venezuela und Georgien; die Liste kann jederzeit erweitert werden. Das Außenministerium verweist auf einen Rückgang der Überschreitungen im Pilotjahr – zugleich sank die Zahl der erteilten Visa in den betroffenen Ländern um rund 83 Prozent. Reisende aus dem deutschsprachigen Raum, die visumfrei per ESTA einreisen, sind nicht betroffen.

Letzte Aktualisierung dieses Beitrags: 05.09.26

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