USA reduzieren Visa-Standorte in Afrika auf 20
Das US-Außenministerium will die Zahl der Botschaften und Konsulate in Afrika, die Visa bearbeiten, von rund 50 auf 20 Standorte verringern. Das berichtet AP News unter Berufung auf ein internes Memo. Wer in einem Land ohne solchen Standort lebt, muss künftig zur Antragstellung in eines der 20 Zentren reisen – mit entsprechendem Aufwand und Kosten.
Die Maßnahme ist Teil einer breiteren Verschärfung der US-Visapolitik. Zu den verbleibenden Zentren zählen unter anderem Johannesburg und Kapstadt in Südafrika, Lagos in Nigeria, Nairobi in Kenia und Accra in Ghana. Konsulate ohne Visastelle bleiben für Pass- und Notfalldienste geöffnet. Reisende in die USA aus dem deutschsprachigen Raum sind nicht betroffen.
Letzte Aktualisierung dieses Beitrags: 02.06.26


