Indonesien prüft Visumfreiheit nach Cybercrime-Razzien
Nach der Festnahme von mehr als 500 Ausländern bei Razzien gegen Online-Betrug und illegales Glücksspiel stellt Indonesien seine Visumbefreiungen auf den Prüfstand. Viele der Festgenommenen waren mit Visumbefreiung oder Visum bei Ankunft eingereist, so die Generaldirektion für Einwanderung.
Konkrete Streichungen von der Liste visumbefreiter Länder gibt es bislang nicht. Die Behörden kündigten aber ein strengeres „selektives Einwanderungsprinzip“ an: Vorrang erhalten Reisende, die dem Land nutzen und keine Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellen. 2026 wurden bereits über 6.700 Verwaltungsmaßnahmen ergriffen, darunter mehr als 2.000 Abschiebungen. Wer aus einem berechtigten Land einreist, muss mit strengeren Kontrollen rechnen.
Letzte Aktualisierung dieses Beitrags: 14.05.26


