Curaçao setzt Karibik-Visa wegen Ebola aus
Curaçao setzt wegen des anhaltenden Ebola-Ausbruchs die Ausstellung von Karibik-Visa für Antragsteller aus mehreren Ländern vorübergehend aus. Betroffen sind Angola, die Demokratische Republik Kongo, Ruanda, Südsudan, Tansania und Uganda. Auf der Insel selbst gibt es nach Regierungsangaben keine bestätigten Fälle; die Maßnahme sei rein vorsorglich.
Da es sich um das gemeinsame Kurzzeitvisum („Visa Karibense“) im Rahmen des Königreichs der Niederlande handelt, wirkt die Aussetzung über mehrere karibische Gebiete. Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind nicht betroffen – sie müssen für Curaçao aber weiterhin die digitale Einreisekarte (DI-Card) ausfüllen.
Letzte Aktualisierung dieses Beitrags: 12.06.26


