Bali geht gegen Arbeit auf Touristenvisum vor
Auf Bali gehen die Behörden verstärkt gegen Ausländer vor, die mit einem Touristenvisum arbeiten. Eine neue Sondereinheit der Einwanderungsbehörde führt „digitale Streifen“ durch und nimmt gezielt Influencer, Content-Creator sowie unbezahlte Freiwillige ins Visier, die etwa gesponserte Beiträge posten oder Wellness-Workshops leiten. Solche Tätigkeiten gelten als Arbeit und sind mit einem reinen Touristenvisum (C1) oder Visum bei Ankunft in Indonesien verboten.
Schon kostenlose Unterkunft oder Verpflegung im Gegenzug für Werbung wertet die Behörde als Verstoß. Für legale Fernarbeit gibt es das Visum E33G für digitale Nomaden; wer fotografiert, auflegt oder Kurse gibt, braucht eine passende Arbeits- oder Freiwilligengenehmigung. Verstöße können zu sofortiger Abschiebung und mehrjährigen Einreisesperren führen.
Letzte Aktualisierung dieses Beitrags: 13.05.26


